Mit erneuerbaren Energien eine Stadt versorgen

Das vom Bundesumweltministerium geförderte Online-Spiel ist ab Ende der Woche auf der Homepage der Zeitschrift "GEOlino", dem Medienpartner des Projekts (www.geo.de/GEOlino) kostenlos verfügbar. Im Spiel wird - je nach Schwierigkeitsgrad - versucht, ein Dorf, eine Kleinstadt, eine Großstadt oder eine Metropole mit Energie zu versorgen. Eine Rangliste zeigt die persönlichen Erfolge der Spielerinnen und Spieler. Es stehen konventionelle Energiequellen (Atomkraft, Erdöl, Erdgas, Kohle) und erneuerbare Energien (Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Erdwärme Biomasse) zur Verfügung. Jede Energieform hat spezifische Vor- und Nachteile, die die Kinder während des Spiels erfahren. Sie können selbst entscheiden, welchem Energiemix sie den Vorzug geben. Die Kinder erproben im Wettbewerb ihre Geschicklichkeit und erwerben beiläufig ein erstes Gespür dafür, dass Energieverbrauch und Klimawandel etwas miteinander zu tun haben.

Müller: "Nur wenn wir erneuerbare Energien und Klimaschutz erlebbar machen, werden wir bei unseren Kindern für diese Themen Neugierde wecken und sie dafür interessieren können. Die modernen Kommunikationsmittel sind gut geeignet, Kinder anzusprechen."

Das Online-Spiel ist eine von neun Einheiten des Forschungsprojekts "Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado", das als Modellprojekt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet wurde. Für verschiedene Altersstufen und Multiplikatoren - vom Online-Spiel über Unterrichtsboxen für Schulen und Kindergärten bis hin zu Aktionen mit dem Klimaballon - werden unterschiedliche Materialien entwickelt.
 
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