Gründung des Bundesverbandes "Schule, Energie, Bildung"

Zwar haben zahlreiche Energiespar-Projekte für Schulen in allen Regionen Deutschlands  in den letzten Jahren eindrucksvoll nachgewiesen, dass das nicht sein muss, aber die Zahl der daran beteiligten Schulen ist  gering: Auch 13 Jahre nach der UN-Konferenz in Rio sind max. 10% der über 40.000 deutschen Schulen im Bereich Energiesparen engagiert.

Deren Ergebnisse begründen die Prognose, dass bundesweit rund  € 200.000.000  jährlich eingespart würden, wenn Hausmeister, Lehrer und Schüler zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Energie motiviert werden könnten; Geld,  das allemal sinnvoller verwendet werden könnte, als es nutzlos – im wahrsten Sinne des Wortes – zu verbrennen.

Die Begrenztheit der  fossilen Energieträger  und die mit dem  Klimawandel verbundenen Risiken gehören zu den zentralen zukünftigen Problemen unserer Gesellschaft. Trotzdem spielt diese Thematik im Unterricht in den deutschen Schulen nur eine untergeordnete Rolle. Sie werden damit ihrer Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern nicht gerecht, denn - trotz PISA und anderen Herausforderungen, mit denen die Schulen konfrontiert sind -  eine Erziehung zu einem vernünftigen Umgang mit Energie (und anderen Ressourcen) ist immer und überall möglich !

Der Bundesverband „Schule,Energie,Bildung“ wird sich deshalb dafür einsetzen, diesen pädagogischen Leitgedanken theoretisch und praktisch  in den deutschen Schulen zu verankern.


Kontakt:

Bundesverband „Schule, Energie, Bildung“
c/o fifty/fifty
Gropiusring 43
22309 Hamburg
Tel. 040 42863-4963

 
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