S = Stärken (Schule, Schüler, Schulumfeld, Lehrkräfte etc.) wie z.B. Ausstattung, durchgeführte Projekte, Qualifikation, finanzielle Mittel, Erfahrungen oder Engagement. Die Stärken bzw. Erfolgsfaktoren sollten dauerhaft sein.
W = Schwächen (bzw. Hemmnisse oder Probleme der (Schule, der Schüler, dem Schulumfeld, der Lehrkräfte etc.) wie z.B. aufgetretene Hemmnisse bei anderen Projekten, schlechte Ausstattung, fehlende Finanzmittel oder Brüche bei anderen Projekten. Es ist charakteristisch, dass Schwächen nicht spontan auftreten, sondern eher dauerhaft sind.
B = Bedrohungen oder Risiken (Schule, Schüler, Schulumfeld, Lehrkräfte etc.) wie z.B. Brüche bei anderen Projekten (plötzliches fehlendes Engagement, Ausfall finanzieller Mittel) oder erkennbare Risiken. Es ist charakteristisch, dass Bedrohungen spontan auftreten und nicht dauerhaft sind. Sie können zumeist nur vermutet werden. Zu den Bedrohungen gehören auch die Probleme der Schule.
C = Chancen (z.B. Ziele der Schule, Angebote von Dritten zur Unterstützung). Hierbei können dauerhafte Chancen (z.B. Entwicklung eines neuen Schulprofils) oder kurzfristige / spontane Chancen (z.B. Teilnahme an einem Wettbewerb) unterschieden werden.
Unter Nutzung der Ergebnisse der SWOT-Analyse können dann mit Hilfe weiterer Methoden der Projektentwicklung (Kreativmethoden, Strukturplanung und Risikoanalyse) Projekte entworfen werden. Der Vorteil dieser Methodik ist es, dass man innerhalb einer Arbeitsgruppe in kurzer Zeit einen guten Überblick und eine Kurzdokumentation eines Schulprojektes erarbeitet.
Scharp, Michael; Schmidthals, Malte (2007b): Methodik zur Entwicklung von Schulprojekten zu Erneuerbare Energien. Ergebnisbericht PWa4. Berlin: Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.



