2Posteraufstellung_200Wanderausstellung, Lehrerfortbildung und Bildungsangebote für erneuerbare Energien stoßen auf großes Interesse. Ganz im Süden der Bundesrepublik in Bad Säckingen gibt es die Rudolf Graber Förderschule mit dem vorbildlichen Projekt der Verwertung von Schafwolle durch die Schülerfirma „RGS – Wolle“, zum Beispiel als Isolationsmaterial in Solarkochern. Dieses Projekt ist eines von vielen, das in der powerado-Wanderausstellung vorgestellt wird. Das war für die Stadt Bad Säckingen, die Stadtwerke und die Sparkasse Anlass genug, um in einer gemeinsamen Aktion ein umfangreiches Angebot zum Thema erneuerbare Energien in der Schule zu unterstützen. Die Wanderausstellung wurde am Dienstag den 19. Februar 2008 vom Sparkassendirektor Roland Supper, dem Bürgermeister Martin Weissbrodt und dem Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Säckingen Hermann Weiß eröffnet. Weiterlesen...
 
Folie27_215Inzwischen gibt es zahlreiche vorbildliche Beispiele von Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und außerschulischen Lernorten, die sich sehr aktiv dem Thema Erneuerbare Energien zugewendet haben. Auch Initiativen Dritter zur Motivation von Lehrern, Kindern und Jugendlichen, sich mit den Erneuerbaren Energien auseinander zu setzen, sind zahlreich. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass für die große Mehrheit der Schulen Erneuerbare Energien noch kein Thema sind. Verschiedene Beispiele zeigen jedoch, dass auch mit geringeren Mitteln Impulse gesetzt werden können, um „Erneuerbare Energien“ zu einem attraktiven Thema für Schulen zu machen. Es fehlt potentiell aktiven Pädagogen vielleicht nur ein geeigneter Anlass oder ein Impuls von außen, um sich den Erneuerbaren Energien im Unterricht, Projektwochen oder Arbeitsgemeinschaften zuzuwenden. Notwendig ist zudem – wie Erfahrungen im Rahmen der Lehrerbildung zeigen – dass eine Begleitung der Pädagogen auf diesem Weg erfolgt.
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Folie15_215In dem Modul 06 Wanderausstellung EE wurden gute Beispiele für Erneuerbare Energien in Schulen und Projekten recherchiert, ausgewählt und dokumentiert. Die Ergebnisse wurden als Poster aufgearbeitet und einer Wanderausstellung auf einer Vielzahl von Veranstaltungen präsentiert. Darüber hinaus wurden zwei Lehrerfortbildungen entworfen. Diese Lehrerfortbildungen sollten LehrerInnen schulen, wie man eigene Projekte entwickelt. Eine der beiden Fortbildungen, die auf mehreren Veranstaltungen erprobt wurde, basiert auf einer modifizierten SWOT-Analysemethodik.
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Eine nachhaltige Energiepolitik kann nur dann erfolgreich implementiert werden, wenn auch Kinder und Jugendliche dieser Politik ihre Aufmerksamkeit schenken. Es scheint so, als wenn erneuerbare Energien nur ein Thema für die SEK I oder SEK II wären. Dies muss aber nicht so sein. In dem Modul 06 Wanderausstellung EE haben wir gute Beispiele der Integration von erneuerbaren Energien im Schulunterricht und außerschulischen Aktivitäten gesucht und dokumentiert.
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parabolspiegel-1_kleinWas bedeutet 60 Watt bzw. Wattstunden? Wer hat davon eine Vorstellung? Ein Baby wiegt 3-4 kg, und fast jeder hat schon mal eines auf dem Arm gehabt. 400 m ist eine Stadionrunde und die meisten Schulkinder sind schon mal eine solche Strecke gerannt.

Aber haben wir ein Gefühl für physikalische Leistung? Eigentlich kaum.
Wie viel Energie benötigen wir, um ein Baby hochzuhalten oder eine Runden im Stadion zu rennen?

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japanhartmut_klein.jpgAuf einem Symposium vom 24. bis zum 31. August zum Thema Energiesparen an Schulen stellte Hartmut Oswald (UfU) auf Einladung von Friends of the Earth Japan in Tokio die Projekte powerado und fifty/fifty vor. Die ca. 150 Teilnehmer waren vor allem Vertreter/innen der 36 Kommunen, die in Japan seit 2002 das Projekt fifty/fifty eingeführt haben. Mit den Teilnehmern der Veranstaltung wurde der powerdo-Klimaballon aufgepumpt, der auch für die Situation in Japan gilt, denn Japan liegt mit Deutschland bei den CO2-Emissionen gleichauf (11 t pro Einwohner und Jahr). Außerdem wurde die weitere Zusammenarbeit zwischen dem UfU und FoE Japan zum Thema Klimaschutz an Schulen besprochen.
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fvswa200609223kleiner.jpgDie Wanderausstellung geht auf Reisen. Die guten Beispiele werden auf Veranstaltungen, Tagungen und in Schulen präsentiert. Der nächste Termin zur Besichtigung ist auf der Veranstaltung "Klimaschutz und erneuerbare Energien in der Schulpraxis" des Fachbereiches Umweltmanagement in Oldenburg. Auf der Veranstaltung gibt es einen Markt der Möglichkeiten, auf der auch die Wanderausstellung besichtigt werden kann. Sie zeigt ausgezeichnete Beispiele, was Schulen alles im Bereich Erneuerbare Energien unternehmen können. Der Projektleiter, Dr. Michael Scharp, informiert in einem Vortrag über das Verbundforschungsprojekt powerado auf der Tagung. Die Veranstaltung findet am 9. Oktober 2006 in Oldenburg in der Zeit von 09:30 bis 17:00 Uhr statt. Der Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Uhlhornsweg).
 

100_1351_web.jpgAm 23.3.2006 fand im Rahmen der SchülerUni T + 20 an der Freien Universität Berlin eine Vorlesung zum Thema "Bevor das Licht ausgeht - Energie sparen zu Hause und in der Schule" statt. Sie wurde gehalten von Hartmut Oswald vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. An der Veranstaltung nahmen ca. 200 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 teil.

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Schüler/innen der Altersgruppe von 16 bis 18 Jahren sollen sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Anwendung von Erneuerbaren Energien in ihrem direkten Lebensumfeld auseinander setzen, indem sie die relevanten Orte identifizieren, Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort aufnehmen und im Anschluss an den Besuch diese Orte hinsichtlich ihrer Attraktivität für Gleichaltrige und/oder andere Zielgruppen bewerten. Die Ergebnisse dieser Aktivitäten werden zu einem Exkursionsführer „Regionale Anwendungsorten der Erneuerbaren Energien“ zusammen gefasst.

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windrsteck_msc_thumb.jpgWir stellen eine Wanderausstellung von Schul- und Jugendprojekten zu Erneuerbaren Energien zusammen. Vorgestellt werden also keine EE-Anlagen als solche, die für Kinder und Jugendliche nicht unbedingt spannend sind, vor allem aber nicht im Alltagsleben aufgegriffen werden können. Sondern es werden Projekte dargestellt, die von den Kindern und Jugendlichen und ihren Lehrern und Erziehern aufgenommen und selber umgesetzt werden können.

Die ausgestellten Beispiele sollen zeigen, wie auch mit geringen Mitteln „Erneuerbare Energien“ zu einen attraktiven Thema gemacht werden können und in die Bildungsarbeit von Schulen und offenen Einrichtungen einfließen. Dies wird unterstützt durch die vorgesehenen Begleitveranstaltungen, in denen Erneuerbare Energien und EE-Jugendprojekte dem Kollegium vorgestellt werden und in denen interessierten Lehrern und Erziehern vermittelt wird, wie sie dieses Thema in die pädagogische Arbeit ihrer Einrichtungen integrieren können.

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klimaballon-fms-034_thumb.jpgWissen Sie wie viel Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) beim Autofahren, Heizen und bei der Nutzung elektrischer Geräte erzeugen?
Das UfU hat einen „Klimaballon“ für Schul- und Umweltfeste konzipiert, dessen Volumen der durchschnittlichen täglichen CO2-Emission eines Deutschen von 14,6 m3 entspricht.
Der Ballon mit einem Durchmesser von ca. 3 m wird während der Aktionen (z.B. Projekttage an Schulen oder Schulfeste) von den beteiligten Kindern mit einer Luftpumpe, d.h. mit Körperkraft gefüllt, was die Menge der verursachten Emissionen physisch und visuell erfahrbar werden lässt und, je nach Engagement, jeweils 1 œ bis 3 Stunden dauert. Parallel dazu soll mit Hilfe einer solargetriebenen Pumpe ein zweiter, gleich großer Ballon aufgepumpt werden um zu zeigen, dass dieselbe Wirkung auch ohne die Verbrennung fossiler Energieträger möglich ist. Zwei weitere Klimaballons mit 1,5 bzw. 2 Meter Durchmesser veranschaulichen den heutigen CO2-Pro-Kopf-Ausstoß Indiens als Beispiel für ein Entwicklungsland bzw. das angestrebte Ziel für das Jahr 2050.


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