Schwieriger ist jedoch die Bestimmung des Primärenergieinhaltes derjenigen Energieträger, denen kein Heizwert zugeordnet werden kann. Die Primärenergie der erneuerbaren Energie mit Ausnahme der Biomasse und der nichtregenerativen Kernenergie werden deshalb nach dem Wirkungsgradprinzip bestimmt. Hierbei wird der jeweilige Energieeinsatz dem Heizwert der erzeugten elektrischen Energie gleichgesetzt [AGEB o.J., S.8].
In 2003 lag der Primärenergieverbrauch in Deutschland bei ca. 490 Mio. t SKE (ca. 14.300 PJ) und der Endenergieverbrauch bei ca. 315 Mio. t SKE (ca. 9.200 PJ) [Quelle: AGEB 2004].

Die Umwandlungsverluste beliefen sich insgesamt auf ca. 121 Mio. t SKE bzw. auf fast 25% des Primärenergieverbrauchs. Der nichtenergetische Verbrauch bzw. Verbrauch in den Energiesektoren belief sich auf ca. 11 % des Primärenergieverbrauchs. Somit werden nur ca. 65 % den verschiedenen Sektoren zur Verfügung gestellt. Hinsichtlich des Endenergieverbrauchs belief sich die Verteilung auf die verschiedenen Sektoren wie folgt:
| Sektor | 2002 | 2003 |
| Industrie | 25 | 25 |
| Verkehr | 29 | 28 |
| Haushalt | 29 | 30 |
| Gewerbe, Handel, Dienstleistungen | 17 | 17 |
Quelle: AGEB 2004
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch in 2003 lag bei 3,1 % und somit rund 15 Mio. t SKE [BMU 2004: Umweltpolitik...., S.12].


